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Einige Gedanken zum Leben und Sterben

Etwas über mich
Was ist der Sinn des Lebens?
Hast du dir darüber schon einmal Gedanken gemacht? Voraussichtlich nicht, da man dazu keine Zeit hat.
Nach langem Nachdenken habe ich für mich dies entschieden:
Sei glücklich und mach andere glücklich.

Ich möchte jung sterben, so spät wie möglich!
Den hat mir ein Freund aus Mexiko geschickt.

Leben lernen heisst loslassen lernen.
Diese Worte von Sogyal Rinpoche haben mich die letzten Jahre begleitet.

Glücklich kann man nicht werden.
Glücklich kann man nur sein.

Ich weiss nicht, wer dies geschrieben hat, aber dass es stimmt, das weiss ich.

Zahme Vögel singen von Freiheit, wilde Vögel fliegen.
Diese Worte eines unbekannten Dichters waren und sind mein innerer Kompass.

Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit.
Das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.
(Perikles)

Es sind die Begegnungen mit Menschen,
die das Leben lebenswert machen.

Den Worten von Guy de Maupassant kann ich nur zustimmen.

Was du gibst behältst du.
Was du behältst verlierst du.
Vielleicht musst Du über den Sinn dieses Tibetischen Gedankens etwas nachdenken, um die Wahrheit zu erkennen.

Wir sind was wir denken.
Alles was wir sind ergibt sich aus unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken machen wir die Welt.
Sprich oder handle mit unreinem Geiste
und Schwierigkeiten werden dir folgen
wie das Rad dem Ochsen folgt, der den Karren zieht

Was machst Du Dir für Gedanken?
Hast Du schon einmal Gedanken gemacht wie Du dieses Leben beenden willst?
Oder: Wie Du Dein Leben leben möchtest?
Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte
  • Im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen. Ich würde nicht so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen.
  • Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin. Ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen. Ich würde nicht so gesund leben. Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen.
  • Ich war einer dieser klugen Menschen, die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten; freilich hatte ich auch Momente der Freude, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.
  • Falls du es noch nicht weißt, aus diesen besteht nämlich das Leben - nur aus Augenblicken - vergiss nicht den jetzigen.
  • Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen. Und ich würde mehr mit Kindern spielen, wenn ich das Leben noch vor mir hätte.
  • Aber sehen Sie... ich bin 85 Jahre alt und weiß, dass ich bald sterben werde.
Jorge Luis Borges, Argentinischer Dichter, 1899 - 1986
Leben und Sterben beschäftigte mich oft auf meinen Reisen. Es liegt an uns, dass wir einmal sagen können das wir diese "Wünsche" soweit wie möglich gelebt haben.

Was Sterbende am meisten bereuen

1. «Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben»
2. «Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet»
3. «Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken»
4. «Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden in Kontakt geblieben»
5. «Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein»


Den dazugehörenden Artikel findest du hier
Unser Tod ist Realität! Je älter wir werden, um so realer wird er.
Wir wissen, dass er kommt, aber nicht wann und wie.
Es ist traurig, dass so viele Menschen diesen verdrängen!
Ich sollte einmal ... ist eine bekannte Antwort.
Aber nein, ich wollte doch noch ... sagen viele, wenn es zu spät ist.

Ich glaube, dass ich, wenn es so weit ist, nicht sagen muss "Aber nein, ich wollte doch noch ,,,".
Meine Schwester Rita und ich durften unser Mami mit 93 mit EXIT begleiten. Für mich ein sehr berührender und eindrücklicher Moment. Ihre glücklichen Augen, ich habe es geschafft, sind tief in meinem Herzen! Selber bin ich seit bald 40 Jahren lebenslanges EXIT-Mitglied. Ich kann mir nicht vorstellen einmal in einem Alten- und Pflegeheim auf den Tod zu warten. Ich hoffe, dass bis dann der Bilanz-Suizid in der Schweiz möglich ist. Keine tödliche Krankheit (wie aktuell), sondern die Summe der Beschwerden, die für mich kein lebenswürdiges Leben mehr erlauben.

Bis dann versuche ich gesund zu leben, viel Zeit mit Bewegung an der frischen Luft zu verbringen, die Schönheiten der Natur täglich zu geniessen, mich mit lieben Menschen zu umgeben - und einfach glücklich zu sein. Aber leider schlagen zwei Seelen in meiner Brust, die schwarze Zukunft und mein erfülltes Leben.
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